World of Darkness
  Miva & Hinagawa Part 4
 
KAPITEL 4

Am nächsten Morgen stand Hinagawa völlig entsetzt auf. Schnappte sich seine Klamotten und stürmte die Treppe hinunter. Dort saßen sein Vater, seine Mutter und Schwester am gedeckten Tisch und lächelten ihn freundlich an. „Wieso habt ihr mich denn nicht geweckt?! Ich werde zu spät zum Unterricht kommen!“ Hetzte er umher und versuchte hastig sich anzuziehen. „Aber Hinagawa! Wir haben doch Samstag. Wir haben heute keine schule.“ Erwiderte seine Schwester kichernd. „Was?! Samstag?!“ Schaute er verblüfft seine kichernde Familie an.

„Stimmt ja … ich war ja für ein paar tage weg …“ Murmelte er leise zu sich. „Komm setz dich und iss mit uns! Du musst doch einen Bärenhunger haben!“ Lächelte seine Mutter und wies ihn zu seinem Sitzplatz. Als er sich gerade hinsetzen wollte, klingelte das Telefon. Es war Miva, sie wollte sich mit ihm und einer Freundin am Quen Long Park treffen. „Tut mir leid, Miva möchte sich mit mir treffen, ich muss das Frühstück wohl ausfallen lassen. Bis später dann.“ Verabschiedete er sich und machte sich auf den Weg zum Park.

„Was Miva wohl heute vorhat? Sie sollte sich doch ausruhen!“ Dachte er sich etwas verärgert Da überkam ihn ein Unwohles Gefühl, als würde er verfolgt werden. Er schaute sich ein paar Mal um und entdeckte die beiden Wölfe, die nur in den Schatten zu erkennen waren. „Oh man, ich dachte das wäre ein Scherz von Hasuki gewesen. Das ist echt nicht witzig mir diese Viecher anzuhängen.“ Meckerte er rum als er an der Kreuzung ankam. Die Ampel würde grün und er ging gemütlich über die Straße. „Normalerweise würde jetzt aus irgendeiner Straßenecke ein Auto oder so kommen und mich versuchen über den Haufen zu fahren.

Naja ist ja kein Anime wie Hasuki bereits gesagt hat. Allerdings wäre ein bisschen Action auch nicht schlecht.“ Blitzartig sprang ein Schattenwolf aus einer dunklen Ecke und schien ihn attackieren zu wollen. Er hob seine Arme schützend vor sein Gesicht. Der Schattenwolf verschwand in seinem Körper, was Hinagawa sichtlich unangenehm war. „Oh … was war denn das?! Wo ist der hin?! Der wird doch wohl nicht in mich gefahren sein?!“ Nervös tastete er seinen Körper ab, bemerkte aber keine Veränderungen, was ihn wiederum etwas beruhigte.

Er konnte ein leises, knurren vernehmen, dass der andere Schattenwolf aus den Schatten von sich gab. Immer noch ein wenig verwirrt ging er schließlich weiter und stand schließlich vor dem Eingang des Quen Long Parks.“ Mhm, ich habe noch ein bisschen Zeit.“ Er setzte sich auf eine Bank und horchte dem wehenden Wind, der durch die Kirschblüten Bäume rauschte. Nach einigen Minuten kamen dann schließlich auch Miva und Ihre besagte Freundin. "Hallo Hinagawa! Ich muss dir dringend meine Freundin vorstellen!" Kam Miva stürmisch und ihre Freundin hinter sich herziehend angerannt. "Langsam langsam!

Du bringst deine Freundin ja noch um! Sei mal ein wenig nachsichtiger mit ihr." Meinte er lächelnd und reichte der Freundin die Hand um sich vorzustellen. Diese Versteckte sich allerdings hinter Miva's Rücken. Sie war etwa 1,45 groß, schlank, hatte blaue Augen, schwarze Haare und war offensichtlich ziemlich schüchtern. "Keine Sorge Kaldea, dass ist mein Schulfreund Hinagawa." Sagte sie beruhigend und zock sie hinter Ihrem Rücken hervor. "Ha - Hallo" Konnte man leise vernehmen.

"Ich beiße nicht also keine Angst." Lachte er los und Mia konnte sich ein Lachen ebenfalls nicht verkneifen. "Okay ich bin Kaldea Origami, komme aus Kyoto und gehe ab Montag hier zur Schule". Erzählte sie wie aus der Pistole geschossen. "Wow, bist du schnell im reden. Ich kam kaum mit." Grinste Hinagawa während sich Kaldea sichtlich schämte. "Soooo! Ich habe mir gedacht, dass wir Kaldea die Stadt zeigen, damit sie sich nicht so fremd fühlt." Grinste Miva mit bester Laune.

"Sag mal Miva, solltest du dich nicht ausruhen?! Wieso liegst du nicht im Bett!?" Fragte er energisch nach. "Ja sollte ich! Aber ich habe keine Lust ständig im bett rumzuliegen. Außerdem tut frische Luft immer gut." Meinte sie etwas genervt über die Frage, die sie heute bereits 5 mal zu hören bekam. "Naja ich bin ja dabei, da passe ich gut auf dich auf".

Meinte er mit einer stolzen Ritterhaltung. "Ich brauche keinen Aufpasser ich bin immerhin schon alt genug um auf mich selbst aufzupassen, aber danke Hinagawa." Sagte sie freundlich und machte zum Abschluss einen frechen Gesichtsausdruck. Dieser dachte sich seinen Teil und deutete in Richtung Quen Long Park. "Gehen wir doch gerade hier lang, jetzt wo wir eh eine Führung machen sollen". "Eine gute Idee Hinagawa".

So gingen sie durch den Quen Long Park, die Stadtmitte, durch ein paar einzelne Geschäfte und kamen schließlich an dem Laden an, wo Hinagawa die Kette gekauft hatte. "Die Stadt ist echt wunderschön! Die vielen Geschäfte, die netten Leute und dann noch das herrlichen Essen! Hier werde ich mich sicher schnell einleben!" Kam es überglücklich von Kaldea. "Wartet mal bitte kurz, ich muss mal dort in den Laden.

Bin gleich wieder da." Sagte Hinagawa etwas seltsam und betrat den Laden. "Was hat der den plötzlich? Der könnte uns wenigstens mitnehmen! So was." Meckerte Miva etwas enttäuscht und schlug vor in dem gegenüberliegenden Cafe etwas zu trinken. "Hallo? Ist jemand da? Hallooooo!?" Rief er als er durch den Laden streifte und sich umsah. "Junger Mann nun schreien sie doch nicht so." Ertönte eine ihm bekannte, leicht gereizte Stimme. Es war Hasuki! "Wa ... was zum ...?! Was machst du denn hier!? Du musst diese Schattenwölfe wieder von mir nehmen!

Der eine hat mich fast umgebracht!" Platze er unhöflich heraus und deutete wütend mit dem Finger auf sie. "Na hör mal! Was fällt dir ein! Wie redest du denn mit mir?! So beginnt man doch kein wieder sehen! Männer alle gleich." Meinte sie mit hochgezogener Augenbraue und seufzte. "Hasuki, ich sagte doch du sollst höflich zu unseren Kunden ...! Oh! Wen haben wir denn da. Den jungen Mann der seine Aufgabe gekauft hat. Kann ich ihnen behilflich sein?" Fragte die alte Dame, die sich bereits die Hände reibte. "Ja können sie! Diese Frau da hat mir meine Kette gestohlen! Und hat mir Schattenwölfe auf den Hals gehetzt!"

Erklärte er entsetzt und wütend. "Du hast was getan mein Liebes?! Das wirst du sofort wieder rückgängig machen und gib dem Herr die Kette wieder!" Schrie sie Hasuki an, die sich hinter einigen Regalen versteckte. "Aber das ist meine Seele! Ich lasse sie mir nicht wegnehmen!" Brüllte Hasuki die Dame an und presste die Kette in Ihre Jackentasche. "Doch das wirst du! Der junge Mann hier hat die Kette käuflich erworben! Wenn du auf deine Seele nicht achten kannst ist das deine Sache! Also gibt sie ihm schon!" Zischte sie wütend und streckte die Hand nach der Kette, die Hasuki ihr schließlich unfreiwillig gab.

"Also ich habe zwar keine Ahnung wovon Sie reden, aber alles was ich möchte ist die Kette die ich wie gesagt gekauft habe. An Seelen in ich nicht interessiert." Erklärte Hinagawa mit einem unsicheren Lächeln und nahm die Kette an sich. "Junger Mann in dieser Kette oder besser in dem Stein in der Kette, ist die Seele meiner Tochter enthalten. Jeder Mensch hat wie sie wissen ein Herz und eine Seele. Das Herz verlässt den Körper nicht, aber die Seele. Narren glauben Seelen würden den Körper erst nach dem Tod verlassen, was aber nicht stimmt.

Seelen wandern auch während dem Leben, um ihre Reinheit zu behalten. Jedoch sind nicht alle Seelen gut wie man sich denken kann. Das sind jene, die schlechten Ereignissen nicht aus dem Weg gehen können. Dies kommt von einem schwachen Geist." Starrte sie Hinagawa ernst an. "Was meinen sie mit schlechten Ereignissen?" Guckte dieser seltsam und unwissend. "Das sind die Dinge die wir mit Augen nicht wahrnehmen können. Es sind Schwingungen der Erde.

Wir nennen die guten Ying die schlechten Yang." Die Dame zog ein Ying Yang zeichnen heraus und blickte nachdenklich darauf. "Aber wieso vernichtet man nicht einfach das Yang und gut ist. Ist doch gar nicht schwer!" Meinte er kühn. "Narr! Ohne Ying kein Yang und ohne Yang kein Ying! Nichts kann ohne das andere. Das ist genauso wie Glück und Unglück oder Leben und Tod." Erklärte sie wütend über sein Unwissen. "

Genau! Also pass ja auf meine Seele auf damit das klar ist! Ohne die kann man ja schließlich nicht leben! Damit das klar ist, ich bin nicht dein Dienstmädchen okay?!" Meckerte sie und ballte eine faust. "Hä? Was meinst du denn damit schon wieder?!" Blickte er grimmig. "Weil Erwerber einer Seele, auch Sealer genannt, die "Macht" über den Seelenbesitzer haben deshalb!" Guckte sie mit motzigem Gesichtsausdruck. "So so ... na dann befehle ich dir die Schattenwölfe von mir zu nehmen bevor noch einer in mich fährt!" Gucke er frech grinsend und wedelte mit der Kette.

 "Das wirst du mir noch büßen .." Murmelte sie grimmig und ließ den Fluch der Schattenwölfe von ihm weichen. "Okay jetzt wo das geklärt ist, gehe ich nach Hause. Auf wieder sehen." Winkte er freundlich und verließ grinsend den Laden wo die beiden Mädchen genervt und fast knurrend warteten. "HINA GA WA!!!" Kam es Launisch von den beiden Mädchen, die ihre Fäuste zähneknirschend ballten. "Äh ... bitte verzeiht mir Ihr Schönheiten!" Kam er mit den Händen fuchtelnd und mit riesigen Schweißtropfen heraus getapselt. "Schönheiten?!" Fragten beide Augenleuchtend und gingen verlegen schon mal ein paar Schritte voran.

"Puh ... ein paar nette Worte und schon sind sie wieder liebe Lämmchen!" Grinste er stolz und bekam ein Törtchen ins Gesicht. "Was zum ...?!" Stand er wie ein begossener Pudel da, während sich die Mädchen vor Lachen fast auf dem Boden rum rollten. "Sehr witzig ..." Kam es erst mürrisch von ihm, dann konnte auch er sich das Lachen nicht mehr verkneifen. So Lachten sie den ganzen Heimweg lang und verabschiedeten sich schließlich voneinander.






 
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